Skip to main content

Hoverboard Führerschein und Straßenzulassung

Ein Hoverboard, auch Elektro Board genannt, ist ein elektronisches Gerät, welches vor allem bei jungen Menschen sehr beliebt ist, doch besonders „Fahranfänger“ müssen sich mit der Gewohnheit erst mal vertraut machen. Bei der Nutzung von einem Self Balance Scooter sollte auf jeden Fall Schutzkleidung getragen werden, denn ein Sturz kann böse Verletzungen mit sich ziehen. Eine Ausrüstung wie zum Beispiel bei Longboards oder Inlineskates mit Knieschoner, Helm und Schutzhandschuhe ist auf jeden Fall zu empfehlen.
Es gibt aber noch mehr Gefahren die mit einem Self Balancing Scooter drohen, denn es gibt auch einige gesetzliche Regelungen in Bezug auf die Straßenzulassung und beim Straßenverkehr zu beachten. Dieses Mini Segway stellt eine Art Freizeitgerät dar, erfüllt allerdings baulich bedingt nicht einer Zulassungsvorschrift, daher wird für den Betrieb auch keine Straßenzulassung benötigt. Allerdings darf mit dem Self Balancing Scooter auch nicht auf öffentlichen Straßen gefahren werden, so sind Fahrwege, Radwege und auch Gehwege tabu. Die größeren Segway Modelle dagegen können mittlerweile mit einem Mofa Führerschein (Straßenzulassung) und einer passenden Haftpflichtversicherung gefahren werden.

hoverboard-führerschein
Segway ohne Lenker Straßenzulassung

Doch Hoverboards sind dabei von einer Straßenzulassung ausgeschlossen. Auch wenn so ein Elektro Board eine interessante Alternative zu einem Roller oder Fahrrad darstellt.
Wird trotzdem mit einem Self Balance Scooter im öffentlichen Raum (Straßenverkehr) gefahren, kann dieses Verhalten mit einem Bußgeld bestraft werden. Wenn durch die Nutzung von dem Hoverboard im Straßenverkehr sogar ein Unfall verursacht wird, kann dies auch als Straftat angegangen werden. Bei Personen- und Sachschäden durch ein Elektro Board tritt dann das Problem der Haftung auf, denn hier kommt nicht die eigene private Haftpflichtversicherung dafür auf. So muss im schlimmsten Fall der Besitzer vom Self Balance Scooter den Schaden aus eigener Tasche bezahlen. Daher sollte man sich diesen Gefahren im Vorfeld genau im Klaren sein, dass es für die Nutzung keine Straßenzulassung gibt.

Wird ein Hoverboard Führerschein benötigt?

Da im Kraftfahrtgesetzt ein Hoverboard im Bereich Straßenverkehr nicht aufgelistet ist, bedarf es auch keinen Führerschein für eine Nutzung. Der Mini Segway bewegt sich ohne eine mechanische Verbindung vorwärts und gilt daher als „Luftfahrzeug“. Gefahren darf mit dem Self Balancing Scooter an allen Stellen, wo auch übliche Skateboards bzw. Inlineskates zugelassen sind. Dies ist vor allem in Spielstraßen wie auch speziellen Funparks möglich. Als oberstes Gebot gilt dabei, dass im Betrieb mit einem Elektro Board kein Verkehr und keine Personen gefährdet werden dürfen. Eine Schutzausrüstung für das Mini Segway ist zwar aus gesetzlicher Sicht nicht vorgeschrieben, sollte aber aus eigenem Schutz trotzdem getragen werden. Besonders ein Schutzhelm für Self Balancing Scooter kann schlimmen Verletzungen vorbeugen. Beim Fahren mit dem Self Balancing Scooter sollte immer eine angemessene Geschwindigkeit gewählt werden. Diese dient der eigenen Sicherheit und um andere Teilnehmer nicht zu behindern. Rein rechtlich gesehen, ist ein Hoverboard mit einem klassischen Skateboard zu vergleichen und daher nicht für den Straßenverkehr geeignet.
Durch die Motorisierung ist ein Mini Segway schneller als 6 km/h, daher droht bei nicht vorgeschriebener Nutzung ein Bußgeld, außerdem kann je nach Falllage das Elektro Board konfisziert werden. Besondere Vorsicht ist bei holprigem Untergrund oder unebenen Grundstücken geboten, da hier mit dem Hoverboard folgenschwere Stürze drohen.
Bei nassem Untergrund droht mit dem Mini Segway zudem ein unkontrolliertes Rutschen, hier sollte ein angemessenes Verhalten bei der Fahrt gewählt werden. Rechtfragen zum Elektro-Board beim ADAC nachlesen